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Predigten

Mariä Himmelfahrt

Predigt zum Festtag Mariä Himmelfahrt am 15.8.2009

Wo ist eigentlich der Himmel? Oben? Unten? Wenn Astronauten oder Kosmonauten mit einer Rakete in den Himmel fliegen, kommen sie dann „in den Himmel“? Nein. Sie durchstoßen die verschiedenen Atmosphären der Erde und dann wird es immer dunkler, je weiter sie in den Weltraum dringen. Der Himmel über uns, das Firmament, ist hell, weil sich die Sonne in den Stickstoff-Sauerstoff-Ozon-Schichten bricht: es entsteht dieses wunderbare Himmels-Blau, das den Malern der Renaissance und den Hobbymalern heute alle erdenkliche Mühe abverlangt (wer malt, weiß, dass „Himmel schwer zu malen“ ist). Hellblau ist der Himmel nur von der Erde aus. (mehr…)

Vatertag am 14.6.2009

Predigt zum Vatertag, Elfter Sonntag im Jahr am 14.6.2009

Es ist heute genauso wie in Urzeiten: Menschen sind „Rudelwesen“. Wir fühlen uns allein unglücklich. Deshalb nennt uns die Forschung auch „soziale Wesen“.

Gesund, so sagen diese Forscher, sind Großfamilien. Familien mit Mutter, Vater, Oma, Opa, Tanten, Onkel, Freunde, Freunde und nochmals Freunde. Diese Menschen leben gesünder und statistisch länger. In großen Familien gibt es zwar auch Probleme, aber die Vorteile überwiegen: man hilft sich gegenseitig, isst, feiert, trauert miteinander und stärkt das Gefühl, dass ich irgendwo dazugehöre und die Welt freundlich ist. (mehr…)

Göttliche Hintergrundstrahlung: Verklärung Jesu, 8.3.2009

„Reich mir die Hand mein Leben …“ Ganz verzückt singt Don Giovanni seiner Zerlina dieses Lied (das Duett erklang beim Konzert der Musikschule in Lech mit Bariton Peter Morscher und Sopranistin Irina Fehn). Mozarts Musik strahlt ebenso wie die beiden übers ganze Gesicht strahlen, denn sie sind frisch verliebt. Licht liegt über der Szene aus der Oper Don Giovanni.

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Zwischen dem Wilden und dem Heiligen, 1.3.2009

Erster Fastensonntag 01.03.2009

Zwischen dem Heiligen und dem Wilden

Liebe Schwestern und Brüder, wozu fasten wir, wenn wir fasten, was hat das für einen Sinn? Es ist legitim zu fasten um schlank zu werden. Die säkulare Gesellschaft hat auf diese Weise das Fasten wieder neu entdeckt, nachzulesen in den Zeitschriften in jedem Frisiersalon. (mehr…)

Der silberne Lebensfaden, 18.1.2009

Eine Predigt zu 1. Samuel 3

Ich glaube, dass jeder Mensch eine Berufung von Gott hat – ein Wort, das tief drin im Herzen steckt. Wie ein silberner, zerbrechlicher, dünner Faden durchzieht es das ganze Leben. (mehr…)

Kinder, wie die Zeit vergeht! 31.12.2008

„Lasst uns dem Leben trauen, weil wir es nicht allein zu leben haben, sondern Gott es mit uns lebt!“ Dieser Satz stammt nicht aus einem geheizten Pfarrhaus, sondern aus einem Gefängnis. Aus dem Gestapo Gefängnis Berlin, 1944, geschrieben kurz vor seiner Ermordung durch die Nazis vom Düsseldorfer Jesuiten Alfred Delp. (mehr…)

Klein gegen Groß, 24.12.2008

Vor Jahren habe ich bei der Christmette die Geschichte von Goliath und David erzählt. Der junge David besiegt, so wird berichtet, den Riesen Goliath, tötet ihn und hackt ihm den Kopf ab.
„So a gruusige Gschicht in der Heiligen Nacht!“ haben die Lecher damals gesagt. Auch die Gäste haben groß geschaut. (mehr…)

Volle Kassen, leeres Herz? 30.11.2008

Erster Adventsonntag
Seid wachsam!

Dieser Ruf ist entnommen dem Evangelium des ersten Adventsonntags des heurigen Jahres. „Seid wachsam“ – auf euch selbst und auf andere. Warum? (mehr…)

Die das Tier nicht angebetet haben, 9.11.2008

„Seelensonntag“

Lesung aus der geheimen Offenbarung (Off 20. 1 – 6)
Dann sah ich einen Engel vom Himmel herabsteigen; in seiner Hand trug er den Schlüssel zum Abgrund und eine schwere Kette. (mehr…)

Vom schönen und schrecklichen Sterben, 2.11.2008

Allerseelen 2008

Es war im September 1991. Ich war gerade Spitalspfarrer im Landeskrankenhaus in Feldkirch geworden. Wer vom Kranksein und Sterben keine Ahnung hat, für den ist der alltägliche Betrieb einer Intensivstation und eines Sterbezimmers in gewisser Weise ein Schock. (mehr…)

Kontakt

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