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	<title>Pfarre St. Nikolaus, Lech &#187; Gottesdienste</title>
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	<description>Informationen und Neuigkeiten aus der Pfarre Lech</description>
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		<title>Firmung</title>
		<link>http://www.pfarre-lech.at/2009/02/10/firmung/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 10:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firmung]]></category>
		<category><![CDATA[Keine Neuigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Heißt übersetzt „Stärkung“, Bestärkung durch den Heiligen Geist. Wir glauben, dass der Geist Gottes Kraft und Energie fürs Leben schenkt, nicht im Sinne von Arbeitskraft und Erfolgsenergie, sondern, dass der Geist einen guten Weg führt. Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen ihren eigenen Weg finden und dass er gut wird. Voraussetzung ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p><!--StartFragment--><span lang="DE">Heißt übersetzt „Stärkung“, Bestärkung durch den Heiligen Geist. Wir glauben, dass der Geist Gottes Kraft und Energie fürs Leben schenkt, nicht im Sinne von Arbeitskraft und Erfolgsenergie, sondern, dass der Geist einen guten Weg führt. Wir setzen uns dafür ein, dass junge Menschen ihren eigenen Weg finden und dass er gut wird. Voraussetzung ist ein im Glauben und Leben stehender Firmpate/Firmpatin (<strong>muss </strong>r.k. sein), die persönliche Anmeldung beim Pfarrer und das Mitmachen im Religionsunterricht.</span><br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Bei der Firmanmeldung sind folgende Dokumente vorzulegen:</strong></p>
<p>- Meldezettel des Firmlings (nur auf Anfrage des Pfarramtes)</p>
<p>- aktuelle Geburtsurkunde des Firmlings (Formular &#8220;mit Angabe der Eltern&#8221;)</p>
<p>- Taufschein des Firmkandidaten, falls die Anmeldung nicht in der Taufpfarre stattfindet</p>
<p>[Bei erwachsenen Firmkandidaten sind zusätzlich gegebenenfalls der Trauungsschein und die Heiratsurkunde mitzubringen.]</p>
<p><strong>Vom zukünftigen Firmpaten/in wird benötigt:</strong></p>
<p>- Taufschein, falls der Firmpate nicht in Lech getauft wurde</p>
<p><strong>Voraussetzungen für eine Firmpatenschaft:</strong></p>
<p>- Pate muss das 16. Lebensjahr vollendet haben</p>
<p>- muss römisch-katholisch sein</p>
<p>- muss sowohl das Sakrament der Eucharistie als auch das Sakrament der Firmung empfangen haben</p>
<p>- muss ein Leben führen, das dem Glauben un dem zu übernehmenden Dienst entspricht</p>
</div>
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		<title>Erstkommunion</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 10:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erstkommunion]]></category>
		<category><![CDATA[Keine Neuigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[
Kommunion bedeutet TISCHGEMEINSCHAFT mit Jesus Christus. Wer von diesem Brot essen darf, ist auf spezielle Weise mit Christus verbunden und nimmt IHN in sich auf.
Kinder im Alter von ca. 8 Jahren können zur Erstkommunion kommen, wenn sie die Vorbereitung darauf mitmachen: im Religionsunterricht und in den Erstkommuniongruppen. 
Die nächste Erstkommunion-Feier in unserer Pfarre findet am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="announcement_post"><p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Kommunion bedeutet TISCHGEMEINSCHAFT mit Jesus Christus. Wer von diesem Brot essen darf, ist auf spezielle Weise mit Christus verbunden und nimmt IHN in sich auf.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Kinder im Alter von ca. 8 Jahren können zur Erstkommunion kommen, wenn sie die Vorbereitung darauf mitmachen: im Religionsunterricht und in den Erstkommuniongruppen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die nächste Erstkommunion-Feier in unserer Pfarre findet am Sonntag, 6. Mai 2012, um 09.30 Uhr in der Neuen Kirche in Lech, statt.<br />
</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
</div>
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		<title>Über sieben Brücken musst du gehn. Predigt zum Sonntag 15.1.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 19:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfarramt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Predigten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe an diesem Sonntag eine sehr gute Nachricht und eine weniger gute Nachricht für dich. Zuerst die sehr Gute: Jeder Mensch bekommt einen Ruf Gottes. Davon bin ich überzeugt, dass du einen persönlichen Ruf, eine Berufung durch Gott hast. Es ist wie eine Aufgabe, die nur für dich bestimmt ist. Gott führt dich einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe an diesem Sonntag eine sehr gute Nachricht und eine weniger gute Nachricht für dich. Zuerst die sehr Gute: Jeder Mensch bekommt einen Ruf Gottes. Davon bin ich überzeugt, dass du einen persönlichen Ruf, eine Berufung durch Gott hast. Es ist wie eine Aufgabe, die nur für dich bestimmt ist. Gott führt dich einen Weg, der auf dich abgestimmt ist.</p>
<p>Das ist oft kein leichter Weg! Schau doch auf Jesus, seine Jünger oder die, die wir als Heilige verehren. Das sind keine glatten, schaumstoffgepolsterten Biographien.  <span id="more-8358"></span>Das sind oft Wege mit Steinen. Wir stolpern oft. Wir verzweifeln manchmal. Wir wissen manchmal nicht mehr weiter.</p>
<p>Wer diesen eigenen Weg geht, der erfüllt eine Berufung. Die eigene Berufung können die Leute oft nicht formulieren. Denn das ist ein sehr persönliches, innerliches Geschehen, das einem oft die Sprache verschlägt. Erst am Ende des Lebens wird langsam deutlich, warum das alles passieren musste, was passiert ist.</p>
<p>Erst am Ende des Lebens können manche ihre „Lebensaufgabe“ sprachlich benennen. Oft hat dein Weg mit deinem Beruf, mit deinem Ehepartner, mit deinen Freunden zu tun, mit den Kindern, die du bekommen hast, mit dem Ort, wo du wohnst, sogar mit den Gästen, die sich bei dir anmelden.</p>
<p>Wenn du allerdings – immer wieder und immer intensiver &#8211; spürst, dass du den falschen Beruf gewählt hast, dann solltest du was ändern. Wenn eine Ehe zur Hölle wird und nicht aufhört eine Hölle zu sein (auch wenn du damals angeblich aus Liebe geheiratet und öffentlich ein Versprechen gegeben hast), dann ist es besser auseinanderzugehen. Wenn du auf Dauer und intensiv spürst, dass du am falschen Ort bist, dann solltest du umziehen, auch wenn es schmerzlich ist.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: Wer dem Ruf Gottes nicht folgt und nicht folgen will, der wird erfahrungsgemäß immer härter, aggressiver und einsamer. Dessen Leben wirkt oft wie gebremst, gelähmt, aufgeregt und enthält viel, viel Ärger. Am Ende werden Menschen oft krank und müde. Die Buddhisten sagen das so: dieser Mensch ist nicht im Fluss des Lebens, nicht im QI.</p>
<p>Deshalb liegt viel daran, dass du den Ruf Gottes erkennst und hörst. Die heutige Beispielsgeschichte stammt aus dem Alten Testament. Es ist die Geschichte von der Berufung des Samuel. Ungefähr zwölf Jahre dürfte dieser Bub sein. Er ist Internatsschüler in der Tempelschule in Jerusalem. Sein Lehrer ist der alte Prophet Eli, ein Profi in Sachen Religion. Samuel kommt nachts und weckt ihn. „Du hast mich gerufen!“. Eli (ein wenig ärgerlich): „Geh wieder schlafen, ich habe dich nicht gerufen!“ Als das in dieser Nacht dreimal so passiert, geht dem alten Eli ein Licht auf und er sagt: „Wenn dich die Stimme wieder ruft, dann sage: Sprich, dein Diener hört!“. Die Geschichte endet mit dem lapidaren Satz: Und Samuel wuchs heran und keines der Worte, die Gott zu ihm sprach, ließ Er unerfüllt. Samuel hat seine persönliche Berufung bekommen.</p>
<p>P. Domogalla OFM hat gestern ein nettes Beispiel gepredigt: Wer im Gelände schifährt, muss einen sogenannten „Pieps“ dabei haben. Das ist Vorschrift. Im Falle einer Lawinenkatastrophe kann man den Verschütteten mit dem Pieps orten. Die Leute haben alle einen Pieps dabei, aber, bitte, man muss ihn auch einschalten!!! Sonst funktioniert er nicht, sonst meldet es kein Signal.</p>
<p>Um unseren Lebensweg zu verstehen, zu klären, zu erfahren müssen auch wir unseren inneren Pieps einschalten. Wir sollten ein Gehör entwickeln, ein Gespür für die innere Stimme. Wir dürfen Gott auch bitten, stürmisch bitten, dass er uns sagt, wo es lang geht. Manchmal gibt Gott die Gnade, unseren Weg zu verstehen. Manchmal braucht es drei Anläufe wie bei Samuel. Manchmal verstehen wir gar nichts und alles scheint sinnlos. Dann sollten wir ganz ruhig bleiben und auf Gott warten.</p>
<p>Ich bin sicher, Gott hat eine Berufung und einen Weg für jeden einzelnen Menschen. Du kannst ihm vertrauen ?<br />
________________________________________________________</p>
<p>Lasst uns beten für die katholische Kirche, du z. Z. eine Krise bei den Priesterberufungen durchzustehen hat.</p>
<p>Lasst uns beten für jene, die eine schwere Berufung bekommen haben</p>
<p>Lasst uns beten für jene, die sich um den Weg Gottes nicht scheren und auf dem Ego-Trip sind</p>
<p>Lasst uns danken für jene, an denen wir sehen, wie man auf schwierigen Wegen vertraut</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Haus voll Glorie oder ein Haus voll Schande? Predigt am Kirchweihsonntag 2011</title>
		<link>http://www.pfarre-lech.at/2011/07/03/predigt-zum-kirchweihsonntag-2011/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 12:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfarramt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfarrgemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Predigten]]></category>

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		<description><![CDATA[Unsere Kirche St. Nikolaus in Lech wurde am 4.7.1975 eingeweiht. Immer wieder kommen Architekten, Professoren und ihre Studentinnen und Studenten zur Besichtigung. „Sehr schön, sehr gelungen! Eine der schönsten modernen Kirchen Österreichs“ sagen die. Das Lob gebührt dem Bauherr, dem damaligen Pfarrer Franz Eberle, dem damaligen Bürgermeister Robert Pfefferkorn, dem damaligen Kirchenrat und Bauausschuss.
Unsere Kirche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Kirche St. Nikolaus in Lech wurde am 4.7.1975 eingeweiht. Immer wieder kommen Architekten, Professoren und ihre Studentinnen und Studenten zur Besichtigung. „Sehr schön, sehr gelungen! Eine der schönsten modernen Kirchen Österreichs“ sagen die. Das Lob gebührt dem Bauherr, dem damaligen Pfarrer Franz Eberle, dem damaligen Bürgermeister Robert Pfefferkorn, dem damaligen Kirchenrat und Bauausschuss.</p>
<p>Unsere Kirche St. Nikolaus: Das ist nicht nur das Gebäude, sondern auch das Volk Gottes, die Menschenkirche, die Gemeinde oder wie Paulus sagt: „das seid ihr, der Tempel Gottes“ (1. Kor.). Dabei fällt auf, dass die Gebäude derzeit in weit besserem Zustand sind als die Menschenkirche. Viele, leider viele junge Menschen gehen weg und treten aus. Sie sagen: ich brauche die Kirche nicht mehr, das Ganze sagt mir nichts. Warum soll ich Geld dafür bezahlen? Es gibt Lehrlinge, die bekommen noch vor der ersten Lohnauszahlung bereits eine Aufforderung zum Zahlen. Ich verstehe, dass man da einen richtigen „Walser-Zorn“ bekommen kann und weggeht.<span id="more-6845"></span></p>
<p>Das Problem ist nicht die Wut der Jungen, das Problem ist eher, dass mit den Jahren und Jahrzehnten der innere Kern der Kirche, nämlich der Glaube, die Hoffnung, die Botschaft Jesu unmerklich verdunsten. Die Gemeinschaft im Dorf, das Zusammenkommen am Sonntag, das Miteinander Beten und Aufeinander-Achten wird immer dünner. Am Ende bleibt nichts mehr übrig von einem gemeinschaftlichen Glauben und Hoffen. Das ist der eigentliche Schaden, nicht der fehlende Kirchenbeitrag.</p>
<p>Viele bleiben – auch in winterlicher Zeit!!! Das ist bei der derzeitigen Situation überraschend und äußerst erfreulich. Viele Menschen glauben noch an Gott, lesen die Bibel, feiern den Sonntag in einer Gemeinschaft mit, singen im Chor, sind Ministrantinnen, versuchen achtsam und liebevoll zu sein.</p>
<p>Triumphal steht die Kirche heute nicht mehr da.  Das Lied „Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land“ hat Joseph Moor (Stille Nacht, heilige Nacht) um das Jahr 1870 gedichtet. Es war die Zeit, als der Papst sich „unfehlbar in Glaubens- und Sittenfragen“ erklären ließ. Diese Zeiten sind vorbei. Das Lied kann man heute nicht mehr singen, wären da nicht die anderen Strophen von Hans Marx (nicht Karl!!).</p>
<p>Heute klingt das Lied eher so: Ein Haus voll Schande schauet – nicht mehr ins große Land. Klein wird sie, die Kirche Europas, und mit Schande ist sie getränkt. Sünden sind aufgedeckt worden, vertuschte Geschichten treten zutage. Der Ruf ist ruiniert, das Image so schlecht wie noch nie.</p>
<p>Und trotzdem bleiben Menschen in der Kirche und, die bleiben sind ja nicht alle naiv oder wahrnehmungsgestört. Sie sagen ein JA zur Kirche, weil darin IMMER NOCH das Allerheiligste durchscheint, weil IMMER NOCH die Botschaft Jesu verkündet und weil IMMER NOCH um Gerechtigkeit und Liebe gerungen wird. Die, die bleiben, können einen Moment ganz schön zornig werden über die Institution, aber sie bleiben, weil sie in Gott verankert sind, nicht im Vatikan. Sie würden sogar bleiben, wenn der Pfarrer von Lech Blödsinn macht, weil ihr Bezugspunkt nicht der Pfarrer, der Papst oder das andere Bodenpersonal ist, sondern Gott selbst.</p>
<p>Die Kirche Europas ist alt geworden. Sie ist wie ein Oldtimer. Das Auto vom lieben Gott ist derzeit ein Oldtimer. Wenn dieses Auto fährt, dann knattert, rattert und zittert alles. Es gibt eine Fehlzündung nach der anderen. Das Fahrzeug muss dringend zum Service, zu einem himmlischen Service, eventuell muss es ein III. Vaticanisches Konzil geben. Wir wissen nicht, was Gott vorhat. Vielleicht will er überhaupt ein neues, anderes Auto, einen Hybridwagen oder ein Elektroauto. Der alte große triumphale Bus, die alte Gloria-Limousine aber gibt es sicher nicht mehr, und wird es auch nicht mehr geben.</p>
<p>Jene Menschen, die bleiben, auf die setze ich meine Hoffnung. Sie sind es, die den Oldtimer liebevoll pflegen und in die Werkstatt Gottes stellen. Sie sind es, die tiefer sehen als die Oberfläche, tiefer lesen als der Boulevard und tiefer glauben als die Tagesmeinung. Sie sind in Gott verankert und nicht im Irdischen. Sie sind es, die die Kirche durch den Winter tragen. Deshalb sage ich euch heute, am Kirchweihsonntag, ein Dankeschön fürs Bleiben. Ihr seid der Tempel Gottes!</p>
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		<title>ERSTKOMMUNION 2011</title>
		<link>http://www.pfarre-lech.at/2011/05/12/erstkommunion-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 07:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfarramt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erstkommunion]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrgemeinde]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntag, 15. Mai
09.30 Uhr, Neue Kirche
Als dekoratives  Zeichen haben wir einen Symbol-Ballon in der Kirche  aufgehängt. Die Kinder sagen, sie fühlen sich geborgen im Korb, zusammen  mit Jesus, wie in einer verschworenen  Gemeinschaft. MIT JESUS IM TEAM  ist das heurige Erstkommunion-Leit-Thema. Was das Abenteuer &#8220;Leben&#8221; für  diese Kinder bringen wird, wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sonntag, 15. Mai</strong></p>
<p><strong>09.30 Uhr, Neue Kirche</strong></p>
<p>Als dekoratives  Zeichen haben wir einen Symbol-Ballon in der Kirche  aufgehängt. Die Kinder sagen, sie fühlen sich geborgen im Korb, zusammen  mit Jesus, wie in einer verschworenen  Gemeinschaft. MIT JESUS IM TEAM  ist das heurige Erstkommunion-Leit-Thema. Was das Abenteuer &#8220;Leben&#8221; für  diese Kinder bringen wird, wissen wir nicht. Aber wir schicken sie  zuversichtlich auf die Lebensreise. Ein bißchen Gepäck bekommen sie von  uns, den Eltern und der Pfarrgemeinde mit: Was Warmes, was zum Trinken,  feste Schuhe und ein kleines Taschengeld. Wenn Sie wissen möchten, was  das alles bedeutet, dann kommen Sie doch zur ERSTKOMMUNION am 15.5. nach  Lech. Die Messe wird gestaltet von einem Schülerchor und von  Orgelmusik.  Nach der Messe gibt es eine &#8220;Agape&#8221; auf dem Schulplatz zu  den Klängen der Lecher Blasmusik. Wir freuen uns!!! <img src='http://www.pfarre-lech.at/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Mit Jesus im Team</title>
		<link>http://www.pfarre-lech.at/2011/04/28/gemeinsam-zum-tisch-des-herrn/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 08:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfarramt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erstkommunion]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrgemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[kath. Jungschar]]></category>

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		<description><![CDATA[Am kommenden Sonntag, dem 1. Mai, (auch &#8220;Weißer Sonntag&#8221; genannt), feiern wir die Hauptmesse um 09.30 Uhr in der Neuen Kirche in Lech.
Bei diesem Gottesdienst dürfen wir auch die diesjährigen Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse Volksschule begrüßen, die in 2 Wochen das Sakrament der Erstkommunion in unserer Pfarre empfangen werden. Wir laden alle Eltern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden <strong>Sonntag, </strong>dem <strong>1. Mai</strong>, (auch <strong>&#8220;Weißer Sonntag&#8221;</strong> genannt), feiern wir die <strong>Hauptmesse um 09.30 Uhr</strong> in der <strong>Neuen Kirche</strong> in Lech.</p>
<p>Bei diesem Gottesdienst dürfen wir auch die diesjährigen Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse Volksschule begrüßen, die in 2 Wochen das Sakrament der Erstkommunion in unserer Pfarre empfangen werden. Wir laden alle Eltern, Geschwister, Großeltern, Gota und Göti sowie Freunde und Bekannte ein, den Vorstellungsgottesdienst mit uns zu feiern.</p>
<p>Die <strong>Vorabendmesse </strong>zum &#8220;Weißen Sonntag&#8221; ist <strong>am Samstag, 30. April, um 19.00 Uhr</strong> in der <strong>Alten Kirche</strong> in Lech.</p>
<p>In der Bergkirche Zürs gibt es derzeit keine Gottesdienste. Die Messfeiern zur Sommersaison beginnen in der Christkönigskirche wieder mit Pfingstsonntag, 12. Juni, zur gewohnten Zeit um 11.15 Uhr.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle wach &#8230; ? Predigt am Sonntag, 29.2.2011</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 11:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfarramt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfarrgemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Predigten]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Gehirn hat eine wunderbare Fähigkeit entwickelt: das Planen. Wir Menschen können vorausplanen, „vorausdenken“ und vorsorgen.
Diese tolle Fähigkeit hat aber einen Hacken. Manche Menschen können nicht mehr aufhören, zu planen, zu denken und sich Sorgen zu machen. Besonders das Denken kann in die Falle einer Mühle geraten: sich ständig drehen, nachts Schlaf und Nerven rauben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Gehirn hat eine wunderbare Fähigkeit entwickelt: das Planen. Wir Menschen können vorausplanen, „vorausdenken“ und vorsorgen.</p>
<p>Diese tolle Fähigkeit hat aber einen Hacken. Manche Menschen können nicht mehr aufhören, zu planen, zu denken und sich Sorgen zu machen. Besonders das Denken kann in die Falle einer Mühle geraten: sich ständig drehen, nachts Schlaf und Nerven rauben. Eine Frau sagt: „Ich wälze mich ständig in der Nacht und denke, es könnte meinen Kindern etwas passieren!“ Die Kinder sind über 30 Jahre alt. Eine andere Frau aus einem großen Hotel sagt: „Ich kann nicht mehr schlafen, weil der Koch gekündigt hat – und der Hausmeister auch noch“. Gerade die fleißigsten Menschen können in diese schreckliche Gedankenmühle geraten. Die Schlawiner und Schlamperer schlafen nach wie vor gut, denn sie leben sorglos, vermeintlich.<span id="more-5444"></span></p>
<p>Wenn man das Evangelium heute hört, möchte man am liebsten antworten: Herr Jesus, du warst nie im Tourismus beschäftigt, sonst könntest du nicht so locker sagen: Sorgt euch nicht um das, was ihr zu essen habt! Was nützen uns die Vögel des Himmels und die Lilien auf dem Feld, wenn wir Hochsaison haben und der Koch weg ist!?</p>
<p>Und doch sollten wir dieses Jesus-Wort nicht so zynisch abtun. Es verbirgt sich dahinter etwas Wesentliches. Jesus weiß sehr wohl, dass wir Brot zum Essen brauchen. Aber lebt der Mensch wirklich vom Brot allein? Er weiß sehr wohl, dass wir Kleider brauchen. Aber ist der Leib (ich zitiere den Text) nicht wichtiger als das Gewand? Wenn gutes Essen und schönes Gewand allein glücklich machten, dann wäre Hollywood das Paradies schlechthin. Allein, ich kann es nicht erkennen, wenn ich Nachrichten aus Hollywood lese.</p>
<p>Alle spirituellen Lehrer weisen in eine ähnliche Richtung wie Jesus. Der Buddha hat 600 Jahre bevor Jesus dieses Wort sagte, gemeint: Das Anhaften an die äußerliche Welt, das Haben, Kaufen, Planen und Sorgen bewirkt kein Glück, sondern Leiden.</p>
<p>Glücklich, ruhig und sorgenfrei, das kommt woanders her. Es ist die Geborgenheit, die von innen kommt. Die Christen nennen es „glauben“. Das Vertrauen auf den himmlischen Vater, der Glaube, dass „es recht wird“ wie es ist, der Glaube, dass sein Wille geschehen darf macht dich ruhig, gelassen und – glücklich J In dieser Haltung kannst du deine vielen Sorgen fahren lassen wie vorbeiziehende Wolken. In dieser Haltung entspannen sich verfahrene Situationen und sogar Köche und Hausmeister bleiben länger da.</p>
<p>Plötzlich kannst Du wieder schlafen und deine Kinder und Enkelkinder werden ganz von selbst erwachsen (mit dem ganzen Theater, das du selbst und auch sie durchmachen müssen). Ja, sie kommen dich sogar besuchen, weil du sie nicht mehr nervst mit deinen Idealbildern und sorgenvollen Gedanken. Sie sagen: Mama, Papa, ihr seid ja ganz locker geworden, was ist in euch gefahren!? Dann wirst du sagen: Das Wort Jesu vom Vertrauen ist in uns gefahren. Und wir schlafen seither besser, sogar ohne Schlaftablette.</p>
<p>Jürgen von der Lippe hat mal einen Schlager gesungen: „Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon alle da? Habt ihr auch so gut geschlafen, na dann ist ja alles klar!?“ Nur, er hat keine Lösung für die Sorgen, die am Morgen erwachen. Sein Lied endet tragisch, nach einem Unfall, im Himmel, vor Petrus.</p>
<p>Jesus hat ein Lösung, die wir langsam und stetig einüben könnten: Vertrauen auf den himmlischen Vater statt herumsorgen und auf Morgen denken. Da ich Vögel gerne habe, gefällt mir natürlich der Vergleich: Lebt wie die Vögel des Himmels, schmettert euer Liedchen, ihr Könige des Luftraums! Seid fröhlich! Und die wilden Lilien auf dem Feld, die zwar nur einen Frühling lang blühen, aber so schön sind, dass Textildesigner sie als Vorbild für schöne Gewänder abmalen. Besser wir vergleichen uns mit der Natur als mit der Werbung in den Magazinen.</p>
<p>Sorgt euch nicht um die Dinge des Lebens. Euch soll es um das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit gehen. Ich sehe einen fröhlichen Jesus vor mir, der mit einem sorglosen Schlaf gesegnet war. Sogar im Sturm hat er im Boot gut geschlafen, wie du dich erinnerst. Guten Morgen, liebe Sorgen, auf euch pfeife ich. Amen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Dreikönigs-Strudel. Predigt zum Fest Erscheinung des Herrn. 6.1.2011</title>
		<link>http://www.pfarre-lech.at/2011/01/06/der-dreikonigs-strudel-predigt-zum-fest-erscheinung-des-herrn-6-1-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 20:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfarramt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfarrgemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Predigten]]></category>

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		<description><![CDATA[Erscheinung des Herrn 2011-01-06
Ich möchte mit Ihnen einen Dreikönigsstrudel backen. Wie jeder gute Strudel besteht er aus der Fülle und dem Teig (echter selbstgemachter Strudelteig!).
Die Fülle dieses Strudels lesen wir bei Matthäus nach. Er hat das Evangelium des heutigen Festtags geschrieben (Mt. 2, 1 – 12). „Da kamen Sterndeuter aus dem Osten und fragten: Wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erscheinung des Herrn 2011-01-06</strong></p>
<p>Ich möchte mit Ihnen einen Dreikönigsstrudel backen. Wie jeder gute Strudel besteht er aus der Fülle und dem Teig (echter selbstgemachter Strudelteig!).</p>
<p>Die Fülle dieses Strudels lesen wir bei Matthäus nach. Er hat das Evangelium des heutigen Festtags geschrieben (Mt. 2, 1 – 12). „Da kamen Sterndeuter aus dem Osten und fragten: Wo ist der neugeborene König? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen.“<span id="more-4947"></span></p>
<p>Die <strong>Weihnachtsgeschichte des Matthäus</strong> (zum Unterschied der Weihnachtsgeschichte des Lukas) nimmt die östliche Welt in den Blick, die Astrologen aus Babylon, die Priester des Zarathustra, die Heidenvölker. Hinter seiner Weihnachtsgeschichte verbirgt sich die Aussage: Gott ist diese Welt nicht egal und die Menschen darin auch nicht. Nein, Gott macht sich auf und manifestiert sich selbst in dieser Welt als Mensch. Wer Augen hat zu sehen, möge es doch sehen! Sein Stern ist aufgegangen. Die Heiden sehen das, die Babylonier haben es bemerkt. Warum ihr nicht, warum du nicht?</p>
<p>Diesen Gedanken bettet er in eine Geschichte, von der wir volkstümlich sagen, es ist die Dreikönigsgeschichte. Aber lassen Sie uns genauer hinschauen: Weise aus dem Morgenland, Sterndeuter aus Babylon, die den Sternenhimmel sehr genau kannten, sehen eine neuen Stern am Himmel. Sie machen sich auf und suchen. Einen langen Weg gehen sie, erzählt Matthäus. Zuerst landen sie bei der falschen Adresse, bei König Herodes. Der, erschrocken über einen Konkurrenten, lässt forschen. Diese Forschung in den eigenen heiligen Schriften gibt genau das Ziel der Reise an. Warum seid ihr so blind und erkennt es nicht, obwohl es in euren Büchern steht!? Denkt sich Matthäus. Die Sterndeuter kommen dann an ihr Ziel, das ihnen der Stern zeigt: zu einem Haus (kein Stall!), Maria und das Kind. Sie huldigen ehrfürchtig. Und Geschenke bringen sie, Kostbarkeiten. Der Traum weist sie „einen anderen Weg zurück in ihr Land“.</p>
<p>Diese Geschichte ist der Strudelteig, der alles zusammenhält. Im Laufe der Zeit haben wir diesen Teig ausgezogen, wie man eben einen Strudelteig ausziehen kann, immer weiter, immer größer.</p>
<p>Im 6. Jahrhundert bekamen  die Sterndeuter Namen: Kaspar, Melchior, Balthasar (Mosaik aus Ravenna 565 n. Chr. Die drei Weisen in altpersischer Tracht &#8211; ohne Kronen!!!).  Könige wurden wie im 9. Jahrhundert. Um das Jahr 1000 tauchten Reliquien der drei Könige auf. Nach Mailand kamen diese Reliquien nach Köln, und dort liegen sie heute noch. Immer weiter wurde der Strudelteig ausgezogen: im Alpenland kam der Brauch der Sternsingerei auf &#8211; mit allerlei Auswüchsen. Nach dem ersten Weltkrieg hatte die deutsche katholische Jugend die grandiose Idee einer Spendenaktion: Sternsingen für die Armen. Wir machen das heute noch und auch hier in Lech. Kinder verkleiden sich als Könige und gehen von Haus zu Haus. Es ist die größte Solidaritätsaktion im deutschen Sprachraum, immer noch größer als alle Weihnachts-TV Shows.</p>
<p>Aber, Schwestern und Brüder, wir möchten einen Dreikönigs-Strudel und keinen riesigen ausgezogenen Teig. Also, lasst uns diese lange, fast 2000 jährige Geschichte zusammenrollen und backen. Aber die Fülle dürfen wir nicht vergessen! Diese Fülle ist das eigentlich Leckere  und macht den Strudel zum Strudel. &#8220;Die Fülle&#8221; kennen Sie ja: Gottes Sohn ist erschienen und in diese Welt gekommen. Sein Stern leuchtet nicht mehr am Himmel, sondern er leuchtet in den Herzen der Menschen. Es ist wunderbar in seinem Licht zu leben. Ein Strudel ohne diese Fülle wäre eine trockene Angelegenheit. Also, <strong>auf die Fülle kommt es an</strong>. Guten Appetit!</p>
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		<title>Gott ist nicht so nett. Predigt am 4. Adventsonntag 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 21:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfarramt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Predigten]]></category>

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		<description><![CDATA[Gott ist leider nicht so nett, wie wir ihn gerne hätten. Gott macht das Leben nicht kuschelweich und polstert die Kanten nicht mit Schaumstoff ab. Gott lässt sich nicht überreden, auch nicht mit Bitten und Betteln, nicht mit Geldspenden, nicht mit großen Kerzen. Die Propheten haben erfahren, dass es sogar gefährlich sein kann, sich mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gott ist leider nicht so nett, wie wir ihn gerne hätten. Gott macht das Leben nicht kuschelweich und polstert die Kanten nicht mit Schaumstoff ab. Gott lässt sich nicht überreden, auch nicht mit Bitten und Betteln, nicht mit Geldspenden, nicht mit großen Kerzen. Die Propheten haben erfahren, dass es sogar gefährlich sein kann, sich mit Gott einzulassen.</p>
<p>Ich nehme gleich vorweg: Es lohnt, Gottes Wege zu gehen. Letztendlich und oft durch viel Tränen und Kampf führen diese Wege ins Licht, in die Ruhe und, wenn wir das mal weltlich sagen dürfen, ins „Glück“. Auch heute sitzen Menschen hier, die einen langen Weg hinter sich haben. Oder einen langen vor sich haben. Gehen Sie ihn! Mit Mut und Vertrauen, wie Josef, von dem wir im Evangelium gehört haben.<span id="more-4807"></span></p>
<p>Josef, den wir den Nährvater Jesu nennen, den Mann Marias, hat eines Tages diese unglückliche Geschichte mit seiner Verlobten Maria mit Hilfe seines Hausverstandes und einer selbst ausgedachten schnellen Lösung beenden wollen. Ich verlasse sie im Stillen, dachte er. Aber, da kam ihm Gott in die Quere. Er sandte einen Engel mit einer Botschaft.</p>
<p>Solche Botschaften, von denen wir merken, dass sie nicht nur aus unserem Hausverstand und aus dem Gedankentrend der Gegenwart stammen, diese Botschaften können von oben kommen. Jedem Lebewesen gibt Gott seinen Engel mit, der ihm von mal zu mal was „flüstert“. Aber wie gesagt, diese „Engelsflüstereien“ sind weder esoterisch wohltemperiert, noch sind sie logisch. Solche Botschaften können sehr sperrig und herb sein.</p>
<p>„Nimm Maria als deine Frau zu dir!“ Josef kam sich vor wie ein „gehörnter“ Bräutigam. Seine Verlobte schwanger, das Kind nicht von ihm, die Nachrede im Dorf und (das ist jetzt meine private Bibelauslegung) die Enttäuschung über seine große Liebe. Wie konnte sie das ihm antun!? Es spricht von Edelmut, dass Josef die Verlobung im Stillen lösen wollte, keine öffentliche Anklage erheben und kein beleidigter Bräutigam spielen wollte.</p>
<p>In dieser Nacht aber kommt sein Engel und weist ihm einen anderen Weg. Einen Weg, der Größe braucht, noch mehr Edelmut und viel, viel Vertrauen. „Nimm diese Frau an und gib DU dem Kind den Namen!“ Josef erwachte – und tat es.</p>
<p>Der Weg ist nicht leicht, aber es ist der richtige Weg. Josef ist die Gestalt des vierten Adventsonntags. Dieser stille Mann hat mehr Weihnachtspower als alle großen Weihnachtsaktionen sonst. Dieses Vertrauen muss erst einer mal aufbringen!</p>
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		<title>Krippenfeier am 24.12.2010 um 17.15 Uhr</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 10:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Pfarramt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfarrgemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Predigten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird dämmern, wenn wir die Krippenfeier am Nachmittag des Heiligen Abends beginnen. Es wird NOCH NICHT Weihnachten sein, denn Weihnachten beginnt in der Nacht! In einer Nacht, die zu den längsten Nächten des Jahres gehört.
Für die Krippenfeier, die eine Einstimmung in den Heiligen Abend  (und noch keine Weihnachtsfeier!!!) ist, haben sich die Erstkommunionkinder was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird dämmern, wenn wir die Krippenfeier am Nachmittag des Heiligen Abends beginnen. Es wird NOCH NICHT Weihnachten sein, denn Weihnachten beginnt in der Nacht! In einer Nacht, die zu den längsten Nächten des Jahres gehört.</p>
<p>Für die Krippenfeier, die eine Einstimmung in den Heiligen Abend  (und noch keine Weihnachtsfeier!!!) ist, haben sich die Erstkommunionkinder was ausgedacht, nämlich das <strong>Spiel &#8220;als die Tiere zur Krippe kamen&#8221;.</strong> Der Vorteil dieses Spiels liegt darin, dass eine Kuh, ein Esel, ein Schaf auf der ganzen Welt die gleiche Sprache &#8220;muht&#8221;. Also verstehen auch unsere internationalen Gästekinder, was da los ist. Am Schluss singen wir das österreichische Weihnachtslied &#8220;Stille Nacht&#8221; und entlassen euch dann leise und gespannt in den Heiligen Abend.</p>
<p>Frohe Weihnachten! Zur Erinnerung: Das größte Geschenk ist nicht in Geschenkpapier eingewickelt, sondern in Windeln. Euer Pfarrer Jodok Müller</p>
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