Pfarrwallfahrt zum Bruder Klaus ins Obwaldnerland
33 Wallfahrer machten sich auf die zweitägige Wallfahrt zum Bruder Klaus von der Flüe.
Bestens eingestimmt von Pfarrer Jodok erreichten wir gegen Mittag des ersten Tages Stans
mit der imposanten Peter und Paulskirche am Vierwaldstättersee, von wo sich 22 Wallfahrer als Pilger auf den wunderschönen 15 km langen Bruder Klausenweg machten. Ein Applaus für Hermann Dacher, unserem Pilgersenior, der nach 15 km erst so richtig warm gelaufen war!!
Rechtzeitig vor dem Abendessen erreichten wir bei Gewitterstimmung Bethanien, wo wir im Gästehaus der hiesigen Dominikerinnen Herberge bezogen. Die einzigartige Lage Bethaniens über dem Sarnersee, unweit der Ranft des Bruder Klaus gelegen, war samt dem guten Essen eine einzige Wohltat.
Um 6.30 Uhr in der Früh stimmte uns ein klangvoller Alpauftrieb Richtung Melchtal in den Tag ein. Gestärkt mit geistlicher und leiblicher Nahrung machten wir uns auf den besinnlichen Weg in die Ranft, wo Bruder Klaus 20 Jahre lang in einer Einsiedelei ein gottgefälliges Leben führte.
Berührend waren sodann der Besuch in Bruder Klaus Wohn- und Geburtshaus in Flüeli, wo uns Schwester Lea den Blick weitete für die Familie des hl. Nikolaus v. der Flüe und seiner Frau Dorothea samt den 10 Kindern.
Zuletzt führte die Fußpilger der Visionenweg über Flüeli nach Sachseln am Sarnersee, zur Grab- und Wallfahrtskirche von Bruder Klaus, die noch dazu dem Walserheiligen Theodul geweiht ist. Im Gebet vereint vertrauten wir unsere Anliegen Bruder Klaus an, der zu Lebzeiten so vielen Menschen ein guter Ratgeber war.
Den geselligen Ausklang gab’s sodann bei der Einkehr im Gasthof Zollhaus bei Heidis exzellenter Fischküche. Den gelungenen Abschluss bildete noch eine beschauliche Schiffsfahrt über den Sarnersee.
Sicher und voll wunderbarer Eindrücke brachte uns unser Busfahrer Richard von Breuss Reisen wieder wohlbehalten nach Lech.
Mehr Fotos gibt es wie immer in unserer Bildergalerie!
















